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Die Bedeutung der ökologischen Nachhaltigkeit bzw. des Naturschutzes für die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise wird in dem umfassenden, weltweiten Entwicklungs- und Umwelt-Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert nicht angemessen gewürdigt.

In dem Dokument findet man keine Aussagen, die deutlich machen, in welchem Dilemma sich die weltweite Nahrungsmittelproduktion befindet, weil sie sich im Wesentlichen auf einjährige Kulturpflanzen stützt, die nicht in der Lage sind ihren Standort ökologisch nachhaltig zu bewirtschaften. Deshalb fehlt auch ein Verweis darauf, welche überragende Bedeutung in dieser Situation dem Naturschutz zukommt. weil er sowohl die Grundlage für jede nachhaltige Entwicklung bildet als auch einen angemessenen Umgang mit unserem Nicht-Wissen zum Ausdruck bringt.
Die Gesamtheit der Erbinformationen, Stoffwechselleistungen und ökologischen Prozesse in der Biosphäre, die die Grundlage für die Selbstorganisationsleistungen der Organismen bilden, stellen unsere wichtigste Informationsquelle dafür dar, wie man die Biosphäre nachhaltig bewirtschaftet.

Der Mangel an Einsicht in die Funktionsweise der Biosphäre wird im so genannten Drei-Säulen-Konzept für die nachhaltige Entwicklung deutlich sichtbar. Die drei Säulen bestehen aus der ökologischen Nachhaltigkeit, der ökonomischen Nachhaltigkeit und der sozialen Nachhaltigkeit. Es wird willkürlich festgelegt: alle drei Säulen sind gleichberechtigt.

Wie oben schon angedeutet und später gezeigt werden soll, ist diese willkürliche Festlegung unsinnig, weil sie den systemischen Beziehungen zwischen den ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereichen nicht gerecht wird und den Umfang unseres Nicht-Wissens nicht angemessen berücksichtigt.

Literatur:

http://www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/ag21dok/index.htm#Zitate

speziell Teil II.